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Ins Wochenende mit: Himmelsklängen und Xavier de Maistre

Ins Wochenende mit …
dem Harfenisten Xavier de Maistre, der als Solist der Saison 2014/15 seine ersten beiden Konzerte mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung von Jukka-Pekka Saraste gibt. Das Kulturjournal des NDR stellt ihn im obigen Beitrag kurz vor.

Heute und morgen Abend spielt er das Konzert e-moll für Harfe und Orchester op. 182 von Carl Reinecke. Zuvor führt das WDR Sinfonieorchester die Komposition Transitus von Wolfgang Rihm erstmals in Deutschland auf und beschließt das Konzert mit der Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 („Große Sinfonie C-Dur“) von Franz Schubert.

Mit diesen beiden Konzerten unter dem Motto „Himmelsklänge“ eröffnet das WDR Sinfonieorchester offiziell seine neue Konzertsaison in Köln. Wegen des ARD Radiofestivals, das noch bis zum 13. September von den ARD Kultursendern veranstaltet wird, überträgt WDR 3 das heutige Konzert aus der Kölner Philharmonie ausnahmsweise nicht live, sondern sendet den Mittschnitt am Freitag, den 17. Oktober 2014, von 20.05 bis 22.00 Uhr.

Hier schon ein kleiner Vorgeschmack auf die harfenistischen Himmelsklänge mit dem 1. Satz aus Reineckes Harfenkonzert, gespielt von Fabrice Pierre, der vom Schwedischen Kammerorchester unter der Leitung von Patrick Gallois begleitet wird:

PS: Beim WDR Sinfonieorchester ist übrigens Ende letzten Jahres mit Andreas Mildner die Harfenstelle auch männlich besetzt worden. Ich durfte ihn auch schon bei einem grandiosen Konzert im Duo mit Andreas Martin Hofmeir (Tuba) erleben: Ein Konzertabend. Dreimal gewonnen.

 

Ins Wochenende mit: Bernstein und Brahms

Ins Wochenende mit …

dem ersten Satz der 4. Sinfonie von Johannes Brahms, mit der das WDR Sinfonieorchester sein heutiges Konzert in der Kölner Philharmonie beschließen wird. Unter der Leitung seines jetzigen Chefdirigenten Jukka-Pekka Saraste hat es die Sinfonie bereits im gestrigen Gastkonzert in Viersen aufgeführt.

Neben Brahms stehen heute Abend noch zwei weitere meiner Lieblingskomponisten (s. meine Klassik Top Ten) auf dem Programm:
Leonard Bernstein, dessen Ouvertüre zum Musical Candide der fulminante Einstieg in den Konzertabend wird, und Dmitrij Schostakowitsch, der mit seinem grandiosen Konzert Nr. 1 c-moll für Klavier und Streichorchester mit Trompete op. 35 vertreten ist. Solisten des Abends sind Jean-Yves Thibaudet am Klavier und WDRSO-Solo-Trompeter Peter Mönkediek.

Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, überträgt WDR 3 das Konzert ab 20:05 Uhr live aus der Kölner Philharmonie. Ab morgen kann das Konzert 30 Tage lang im WDR 3 Konzertplayer nachgehört werden. Weitere Infos zu den Stücken und Interpreten sind im Programmheft zu finden.

Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem empfehle ich außerdem die großartige Analyse des ersten Satzes von Brahms 4. Sinfonie von Leonard Bernstein:

Morgen gastiert das WDR Sinfonieorchester gemeinsam mit Jean-Yves Thibaudet und Jukka-Pekka Saraste in der Alten Oper Frankfurt. Dann werden Bernsteins Candide-Ouvertüre, Gershwins Concerto in F und die Sinfonie Nr. 7 von Ludwig van Beethoven auf dem Programm stehen. Und als Fan wird – quasi in Vertretung – in ihrem ureigenen Terrain meine liebe Freundin Orchestrasfan zur Stelle sein, der ich schon jetzt einen schönen Konzertabend mit meinem Lieblingsorchester wünsche! 🙂

Christiane Karg zu Gast beim WDR Sinfonieorchester Köln

Diese Woche ist unter anderem die Sopranistin Christiane Karg zu Gast beim WDR Sinfonieorchester Köln. Obwohl vor allem als Opernsängerin bekannt, wird sie am Freitag im Konzert „Sinfonie plus – Fragment und Vollendung“ gemeinsam mit Sophia Brommer (Sopran), Jeremy Ovenden (Tenor) und Tareq Nazmi (Bass) als Solistin in der Großen Messe von Wolfgang Amadeus Mozart zu hören sein.

Hier bringt sie uns, begleitet von Malcolm Martineau, aus ihrer neuen CD das Ständchen, op. 17 Nr. 2 von Richard Strauss:

In der laufenden Saison ist Christiane Karg übrigens Artist in Residence beim hr-Sinfonieorchester. Aus diesem Anlass hat sie meiner Orchesterfan-Kollegin Orchestrasfan im März 2013 ein interessantes Interview gegeben, nachzulesen hier: Meine Zeit hier ist einfach noch nicht ganz abgeschlossen.

Jukka-Pekka Saraste dirigiert Mozart und Bruckner – Konzertaufzeichnung aus der Philharmonie Köln, 2013

Heute Abend sendet 3sat ab 20:15 Uhr den Mitschnitt des Konzerts mit Mozarts Sinfonia concertante Es-dur für Violine, Viola und Orchester, KV 364 mit dem WDR Sinfonieorchester Köln von Ende November vergangenen Jahres.

Die Solisten bei diesem Stück waren WDRSO-Konzertmeister José Maria Blumenschein und der WDRSO-Solo-Bratscher Junichiro Murakami. In einem Interview haben sie von ihren bisherigen Erfahrungen mit dem Stück und über das Konzertieren mit dem eigenen Orchester erzählt.

Anschließend spielt das WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Jukka-Pekka Saraste die Sinfonie Nr. 3 d-moll (2. Fassung von 1876/77) von Anton Bruckner.

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Bilder: Wikimedia Commons

Dominique Horwitz zu Gast beim WDR Sinfonieorchester

Diese Woche ist der Schauspieler und Chansonnier Dominique Horwitz zu Gast beim WDRSO. Beim Konzert PlanM @ Philharmonie am Donnerstag wird er mit dem Orchester unter der Leitung von Lothar Zagrosek (gerade wiederholt zum „Dirigenten des Jahres“ gekürt) eine Zeitreise in die 20-er Jahre des letzten Jahrhunderts unternehmen.

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[CC BY-SA 3.0 Richard Greenhill/Hugo Elias]

Mensch und Maschine sind das Thema des Abends, bei dem Werke von Hanns Eisler (Balladen und Suite Nr. 3 aus dem Film Kuhle Wampe), Alexander Mossolow (Die Eisengießerei), Arthur Honegger (Pacific 231), Nebojsa Jovan Zivkovic (Trio per uno für 3 Schlagzeuger, zuletzt gespielt beim WDRSO-Kammerkonzert im September) und John Adams (Short Ride in a Fast Machine) auf dem Programm stehen.

„Die 20-er Jahre des letzten Jahrhunderts waren vom Geist des Futurismus geprägt. Während manche Komponisten das Hohelied der Maschine sangen, brannten anderen eher die sozialen Probleme des technischen Fortschritts auf den Nägeln.“

Und diese Themen scheinen auch heute noch beklemmend aktuell zu sein, wie in Hanns Eislers Ballade von den Säckeschmeißern zu hören ist:

Das von Isabel Hecker und Nicolas Tribes moderierte Konzert wird am Donnerstag ab 19 Uhr im Livestream übertragen und am 12. April ab 13 Uhr auf WDR 3 gesendet.

Ins Wochenende mit: Elgar

Ins Wochenende mit …

einem Ausschnitt aus dem ersten Satz des Konzerts e-moll für Violoncello und Orchester op. 85 von Edward Elgar. Hier gespielt von der unvergessenen Jaqueline du Pré begleitet vom Philharmonia Orchestra unter Daniel Barenboim.

Zu hören ist das Konzert heute Abend live in der Kölner Philharmonie, interpretiert vom Cellisten Johannes Moser, der diese Woche zu Gast beim WDR Sinfonieorchester ist.

Umrahmt wird das Cellokonzert von der Toccata e due canzoni für Kammerorchester von Bohuslav Martinu und der Sinfonie Nr. 5 F-dur op. 76 von Antonín Dvořák. Am Pult des WDRSO steht diese Woche der tschechische Dirigent Jakub Hrůša.

WDR 3 überträgt das Konzert „Sinfonieplus – Kraft der Linie“ ab 20:05 live. Anschließend kann es 30 Tage lang im WDR 3 Konzertplayer nachgehört werden. Mehr Infos zum Konzert stehen hier im Programmheft.

Johannes Moser zu Gast beim WDR Sinfonieorchester Köln

Diese Woche ist Cellist Johannes Moser zu Gast beim WDRSO. Für ihn gibt es „keine von außen gelegte Grenze“: Er greift zum Elektro-Cello genauso gerne wie zu seinem Guarneri-Cello von 1694, spielt die „Klassiker“ ebenso wie er Werke der Neuen Musik aus der Taufe hebt, und er gibt sein Wissen und Können als Professor an der Kölner Musikhochschule, bei Meisterkursen aber genauso auch bei Schulbesuchen weiter.

In Köln wird sein Tagesablauf wahrscheinlich nicht viel anders aussehen als im obigen Film. Zumindest zwei Programmpunkte werden vermutlich in jeder Stadt der Welt für ihn gleich bleiben: Joggen und Üben (fünf Stunden pro Tag, auch bei schönstem Frühlingswetter!):


Gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester und seinem tschechischen Gastdirigenten Jakub Hrůša wird Johannes Moser am kommenden Freitag, 14. März, und Samstag, 15. März, das Konzert e-moll für Violoncello und Orchester op. 85 von Edward Elgar aufführen.

Außerdem stehen die Toccata e due canzoni für Kammerorchester von Bohuslav Martinu und die Sinfonie Nr. 5 F-dur op. 76 von Antonín Dvořák auf dem Programm.

WDR 3 überträgt das Konzert „Sinfonieplus – Kraft der Linie“ am Freitag ab 20:05 live aus der Kölner Philharmonie. Anschließend kann es 30 Tage lang im WDR 3 Konzertplayer nachgehört werden. Noch mehr Infos zum Konzert stehen hier im Programmheft.

Am Samstagabend kommt auch das Duisburger Publikum in der Mercatorhalle in den Genuss der Aufführung.

Ins Wochenende mit: Berg

Ins Wochenende mit …

Drei Bruchstücke für Sopran und Orchester aus der Oper Wozzeck von Alban Berg, die das WDR Sinfonieorchester heute Abend gemeinsam mit der kanadischen Sopranistin Barbara Hannigan aufführen wird. Sie war vor genau vier Monaten bereits zu Gast beim WDRSO, das sie beim Konzert am 7. Oktober auch dirigierte.

Heute steht allerdings bei seinem ersten Konzert im neuen Jahr Chefdirigent Jukka-Pekka Saraste wieder am Pult seines Orchesters. Er freute sich ja bereits vor zwei Wochen offenkundig darauf.

Zu erleben sind im Konzert Musik der Zeit: Sinfonische Fragmente außerdem die Uraufführung der Drei Orchesterstücke (2006/2011) von Friedrich Cerha, die er im Auftrag des WDR komponiert hat, und die Stele für großes Orchester op. 33 von György Kurtág.

Um 19 Uhr gibt es eine Konzerteinführung mit Friedrich Cerha. WDR 3 überträgt das Konzert ab 20:05 Uhr live aus der Kölner Philharmonie.

Wer keine Zeit hat, vor Ort oder am Radio dabei zu sein, kann das Konzert ab dem 8. Februar 30 Tage lang im neuen WDR 3 Konzertplayer nachhören.

Zu Gast bei Friedrich Cerha

Heute bin ich „zu Gast“ bei Friedrich Cerha, bevor ich ihn morgen live erlebe vor der Uraufführung seiner Drei Orchesterstücke (2006/2011) mit dem WDR Sinfonieorchester und Jukka-Pekka Saraste. WDR 3 überträgt das Konzert ab 20:05 Uhr live.

PlanM@Philharmonie – Blech und Planeten mit dem WDRSO am 30.1. @koelnmusik

Link: PlanM@Philharmonie – Blech und Planeten mit dem WDRSO am 30.1. @koelnmusik

UPDATE 29.01.2013

Auf dieser Seite wird es morgen einen Livestream zum Konzert geben!

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Das PlanM@Philharmonie-Konzert am kommenden Donnerstag um 19 Uhr in der Kölner Philharmonie verspricht ein großes Fest für Freunde und Freundinnen von Bechblasinstrumenten zu werden.

Für Musikschulklassen bestand bereits im Dezember die Möglichkeit, sich von BlechbläserInnen des WDR Sinfonieorchesters für einen gemeinsamen Auftritt coachen zu lassen. Für 90 SchülerInnen naht nun der große Tag, an dem sie sich gemeinsam mit den Orchester-Profis auf der Bühne beweisen können. Sie werden mit dem Stück Stars and Planets, das der WDRSO-Posaunist Fred Deitz arrangiert hat, das Konzert eröffnen.

Mit dabei sind auch 14 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Waldbröl, mit denen die WDRSO-Bläser Peter Roth (Trompete) und Fred Deitz (Posaune) das Stück einstudierten:

Fred Deitz ist sich sicher, dass die jungen Waldbröler Musiker sein arrangiertes Werk bis dahin spielen können. Auch Musiklehrer Marcus Kanzler geht davon aus: „Wir werden noch viel üben.“ Schulleiterin Maria Neunkirchen findet das Projekt spitze und ist stolz auf ihre Schüler, die erst seit zweieinhalb Jahren ihre Instrumente beherrschen und nun in der Philharmonie spielen dürfen.

berichtete die Internetzeitung Oberberg-Aktuell (mit Foto im Beitrag).

Tubaspieler, Arne Ranslet, 1982, Hamburg-Harburg

Nach der groß besetzten Eröffnung wird das Konzert für Tuba und Orchester des amerikanischen (Filmmusik-)Komponisten John Williams zu hören sein. Hierzu sendete WDR 3 bereits am Samstag einen interessanten Beitrag von Michael Struck-Schloen, der dazu auch den WDRSO-Tubisten und Solisten des Abends Hans Nickel interviewte. Außerdem steht die Orchestersuite Die Planeten op. 32 von Gustav Holst auf dem Programm.

Am Pult des WDR Sinfonieorchesters steht diese Woche der Cellist und Dirigent Michael Sanderling, einer der dirigierenden Söhne von Kurt Sanderling (1912-2011), der in den Jahren 1985-94 selbst sechs Programme des WDR Sinfonieorchesters geleitet hat.

Sehr umfangreiches und interessantes Begleitmaterial zum Konzert ist auf dieser Website zu finden.

Ich bin sicher, dass sich außer mir und Jean Xhonneux noch viele andere schon sehr auf diesen Abend freuen!