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Eine Couch für die Oper!

Seit Ulrike Schmid, alias Orchestrasfan, auf ihre Konzertcouch einlädt und Menschen, die (bisher) keinen Draht zu klassischer Musik haben, ins Konzert begleitet, war – scherzeshalber! – in unserer kleinen Klassikcommunity bei Twitter die Rede davon, auch in der Oper eine Couch aufzustellen. Menschen, die mit Oper nichts anfangen können, gibt es schließlich genug – mich selbst eingeschlossen.

Einladung auf die Operncouch

Karikatur Opernsängerin

Nun ist Schluss mit lustig, denn der musik- und opernbesessene Simon Morgan  (@SP_Morgan) macht Nägel mit Köpfen:

„Haben Sie je davon geträumt, in die Oper zu gehen, aber dachten, es sei etwas nur für Alte und Reiche?
Hätten Sie schon Interesse, aber finden die Atmosphäre zu steif und zu versnobt, die Kartenpreise zu hoch?
Wenn Sie an Oper denken, denken Sie automatisch an übergewichtige Schreihälse mit Speer und Helm?
Finden Sie die Handlung lächerlich, die Geschichten irrelevant und die Musik altmodisch und langatmig?

Ich plane eine neue Kolumne, Opern Couch, wo ich Sie dazu einlade, solche Vorurteile zu überdenken und mich in eine Vorstellung zu begleiten, um nachher darüber gemeinsam zu bloggen.“

Hier geht’s zum Beitrag in Simons Blog frankfurtmelomania und wer mehr über den Operncouch-Gastgeber erfahren möchte: in der Interview-Reihe „Menschen in meiner Timeline“ hat er Orchestrasfan Rede und Antwort gestanden.

Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen!

Über das Geschwisterchen der Konzertcouch freue ich mich sehr, auch wenn ich Sinfonikerin mit Leib und Seele bin und mit Oper (bis auf einige „Klassiker“) bisher selbst nicht warm werden konnte.

Vielleicht lag das auch einfach daran, dass mich niemand mitgenommen und mich mit seiner Begeisterung angesteckt hat. Umso schöner, dass Simon Morgan genau das jetzt tun wird. Hooray!

 

Vorgestellt: Hubert Stähle – WDR Sinfonieorchester | Orchestrasfan

Link: Vorgestellt: Hubert Stähle – WDR Sinfonieorchester | Orchestrasfan

A Devil to Play – the orchestra’s most difficult instrument (Jasper Rees)

Im rheinischen Karnevalstrubel etwas untergegangen ist die Vorstellung von Hubert Stähle, einem der Hornisten des WDR Sinfonieorchesters Köln, im Blog von Orchestrasfan. Er war Weiberfastnacht an der Reihe in der noch neuen Blog-Rubrik „Vorgestellt“:

In der Reihe „Vorgestellt“ sprechen Orchestermusikerinnen und -musiker über ihre Beziehung zu ihrem Instrument, Probespiel, Rituale, Konzerterlebnisse und „musikalischen Wünsche“. Zu Wort kommen Musikerinnen und Musiker aus den verschiedensten Orchestern, egal ob sie in einem Sinfonie-, Opern- oder Kammerorchester, in einem deutschen oder ausländischen Orchester spielen.

Wie Orchestrasfan auf die Idee zu dieser Reihe kam, erzählt sie hier.

Beim WDR Sinfonieorchester Köln werden manche der Musikerinnen und Musiker zwar auch auf der Website des Orchesters kurz vorgestellt – Hubert Stähle zum Beispiel hier –, aber Orchestrasfan verraten sie doch noch sehr viel persönlichere Dinge, was einen Fan natürlich umso mehr freut 🙂

@Orchestrasfan fragt @Orchestrasvoice zur Orchesteraufstellung

In der heutigen Ausgabe der Reihe „Das etwas andere Interview: @Orchestrasfan fragt @Orchestrasvoice“ in der Sendung Treffpunkt hr-Sinfonieorchester ging es um das Thema Orchesteraufstellung.

@Orchestrasfan wollte von @Orchestrasvoice alias Moderator Christoph Werkhausen wissen, wer darüber bestimmt, wo die Instrumentengruppen des Orchesters sitzen, denn das kann je nach Orchester (deutschem oder amerikanischem) und/oder Stück unterschiedlich sein.

Herausgekommen sind – passend zum 13. Interview 😉 – knapp 13 interessante Minuten, in denen Christoph Werkhausen (nicht nur) die Hintergründe und Entstehungsgeschichten der Orchestersitzordnungen äußerst lebendig und eloquent erläutert (hier nachzuhören).

Großer Sendesaal des Rundfunkhauses in Köln. Prof. Hans Rosbaud während einer Probe mit dem Sinfonie-Orchester des Hauses

Großer Sendesaal des Rundfunkhauses in Köln. Prof. Hans Rosbaud während einer Probe mit dem Sinfonie-Orchester des Hauses | Foto:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Der Schweizer Dirigent Hans Rosbaud probte im Februar 1954 mit dem damaligen Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester in der amerikanischen Aufstellung für das 7. Sinfoniekonzert der Saison 1953/54. Was ihn bei diesem Programm wohl dazu bewogen haben mag? 

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[aus: Westdeutscher Rundfunk Köln, 50 Jahre Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester, S.83]

Heute spielt das WDR Sinfonieorchester meistens in der von Wilhelm Furtwängler bevorzugten Orchesteraufstellung, einer Abwandlung der amerikanischen Aufstellung. Vom Dirigenten gesehen, sitzen von links nach rechts die 1. Geigen, 2. Geigen, Celli und Bratschen, dahinter stehen die Kontrabässe (bei der amerikanischen Aufstellung säßen den 1. Geigen die Celli gegenüber). Innerhalb der Tutti-Streicher rotiert die Sitzordnung, die Musikerinnen und Musiker sitzen also nicht immer an denselben Pulten.

Thema: Probespiel @Orchestrasfan fragt @Orchestrasvoice #12

Link: Thema: Probespiel @Orchestrasfan fragt @Orchestrasvoice #12

Seit einem Jahr stellt Ulrike Schmid alias @Orchestrasfan nun schon an jedem ersten Samstag im Monat dem Moderator der hr2-Sendung Treffpunkt hr-Sinfonieorchester Christoph Werkhausen alias @Orchestrasvoice Fragen rund um klassische Musik und die Arbeit in Sinfonieorchestern.

In der Jubiläumssendung am vergangenen Samstag ging es um die Frage, wie Musikerinnen und Musiker überhaupt eine Stelle in einem Sinfonieorchester bekommen. Dazu gibt es Probespiele, die „schlimmer als jede Prüfung“ sind, so zumindest Christoph Werkhausen. Man spielt schließlich vor einem besonders aufmerksamen und kritischen Publikum, seinen potenziellen neuen KollegInnen.

Foto: Irving Berlin bei einer Audition im St. James Theatre

Das interessante Interview zum Thema Probespiel kann hier nachgehört werden. Links zu den vorangegangenen Interviews sind bei Orchestrasfan zu finden.

PS: Falls jemand vom WDR mitlesen sollte: Eine so fantastische Sendung wie den Treffpunkt hr-Sinfonieorchester würde ich mir auch für das WDR Sinfonieorchester wünschen!!!

Menschen aus meiner Timeline: @WDRSOfan

20131021

Link: Menschen aus meiner Timeline: @WDRSOfan

Heute bin ich zu Gast in der Interviewreihe „Menschen aus meiner Timeline“ von Orchestrasfan alias Ulrike Schmid, in der sie Menschen in ihrem Blog vorstellt, mit denen sie sich regelmäßig bei Twitter über klassische Musik unterhält.

Sie wollte wissen, warum ich ausgerechnet Fan des WDR Sinfonieorchesters bin, wie ich zur klassischen Musik gekommen bin, was sie mir bedeutet und und und … und ich bin richtig ins Plaudern gekommen 😉

@Orchestrasfan ist übrigens auch sonst sehr neugierig und stellt deshalb jeden 1. Samstag im Monat @Orchestrasvoice alias Moderator Christoph Werkhausen in der Sendung „Treffpunkt hr Sinfonieorchester“ auf hr2 Kultur Fragen rund ums hr-Sinfonieorchester und zur klassischen Musik aus der Sicht eines Laien.

Um möglichst viele Menschen für klassische Musik zu begeistern, hat Orchestrasfan auch die Konzert-Couch ins Leben gerufen. Was das ist, lest ihr am besten selbst nach in ihrem Blog, der vor interessanten Aktionen und Ideen nur so sprudelt!