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Ins Wochenende mit: Strauss und Bruckner

Ins Wochenende mit …

dem Konzert Nr. 2 für Horn und Orchester von Richard Strauss. Hier der erste Satz in einer Aufnahme mit dem legendären britischen Hornisten Dennis Brain und dem Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch.

Heute und morgen Abend wird das Hornkonzert in der Kölner Philharmonie zu hören sein, gespielt vom Solo-Hornisten des WDR Sinfonieorchesters, Paul van Zelm. Am Pult des Orchesters steht sein Chefdirigent Jukka-Pekka Saraste.

Im zweiten Teil des Konzerts „Widmungen“ spielt das WDR Sinfonieorchester die Sinfonie Nr. 7 von Anton Bruckner. Hierzu gibt es einen interessanten Audio-Beitrag mit Paul van Zelm und seinem WDRSO-Streicherkollegen Alfred Lutz, der hier angehört werden kann: WDR 3 Werkbetrachtung: Anton Bruckners 7. Sinfonie – Geburtsstunde des Weltruhms

Gestern war das WDR Sinfonieorchester bereits in Duisburg zu Gast, heute und morgen spielt es in der Kölner Philharmonie. Wie immer überträgt WDR 3 das Freitagskonzert ab 20:05 live. Anschließend kann es 30 Tage lang im WDR 3 Konzertplayer nachgehört werden. Wer mehr über das Konzert erfahren möchte, hier gibt es das Programmheft: Widmungen 27./28./29. 11. 2014 Duisburg/Köln

 

Ins Wochenende mit: Mozart und Strauss


Ins Wochenende mit …

dem Duett-Concertino für Klarinette, Fagott und Streichorchester mit Harfe von Richard Strauss, hier gespielt von Manfred Weise (Klarinette), Wolfgang Liebscher (Fagott) und der Staatskapelle Dresden, geleitet von Rudolf Kempe.

Heute Abend wird es im Sinfoniekonzert „Mozart und Strauss“ gespielt vom WDR Sinfonieorchester und seinem Solo-Klarinettisten Thorsten Johanns und Solo-Fagottisten Ole Kristian Dahl. Thorsten Johanns wird anschließend auch die Romanze Es-dur für Klarinette und Orchester von Strauss spielen. Als Gast steht der israelische Dirigent und Generalmusikdirektor am Nationaltheater Mannheim Dan Ettinger am Pult.

Mozart und Strauss
Mozart und Strauss | Bilder: Wikimedia Commons1

Umrahmt wird das Concertino von der sogenannten „kleinen“ und „großen“ g-moll Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart. Die erstere, seine 25. Sinfonie (KV 183), schrieb er mit 17 Jahren, die 40. Sinfonie (KV 550) im Jahr 1788, drei Jahre vor Ende seines Lebens. Sie zählt zu den größten „Klassikern“ sinfonischer Musik überhaupt und war lange Zeit auch beliebter Handy-Klingelton. Wer mehr über diese Sinfonie erfahren möchte, empfehle ich die anschaulich erklärte WDR 3 Werkbetrachtung von David Marlow.

Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, überträgt WDR 3 das Konzert ab 20:05 Uhr live aus dem WDR Funkhaus Köln. Ab morgen kann das Konzert 30 Tage lang im WDR 3 Konzertplayer nachgehört werden. Weitere Infos zu den Stücken und Solisten sind im Programmheft zu finden.

  1. Bild von W. A. Mozart: Auschnitt aus einem Familienbildnis von Johann Nepomuk della Croce / Bild von R. Strauss: Bundesarchiv, Bild 102-00146A CC-BY-SA []

Martin Grubinger zu Gast beim WDR Sinfonieorchester Köln

Martin Grubinger im Konzert
Foto: CC Frank C. Müller

Diese Woche ist der – DER! – österreichische Schlagzeuger Martin Grubinger zu Gast beim WDR Sinfonieorchester Köln.

Er eröffnet die beiden Konzerte unter dem Titel BEAThoven am 29. und 30. Oktober mit dem für ihn 2012 vom chinesischen Komponisten Tan Dun  komponierten Konzert für Schlagzeug und Orchester The Tears of Nature.

Hier eine kleine Kostprobe aus einer Aufführung am 25. April 2014 mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Krzysztof Urbanski  im Wiener Konzerthaus:

Wie am Konzerttitel unschwer zu erraten ist, gibt es im zweiten Teil des Konzerts etwas von Ludwig van Beethoven zu hören. Das WDR Sinfonieorchester spielt seine Sinfonie Nr. 7 A-dur op. 92 aus dem Jahr 1812. 1812 – da war doch was … richtig:

„Das Datum der begonnenen Partiturniederschrift ‚Sinfonie 1812, 13ten May‘ war in jeder Hinsicht historisch. Eine Woche darauf verpflichtete Napoleon die in Dresden versammelten Fürsten Deutschlands zur Teilnahme an seinem Überfall auf Russland.“ [Harry Goldschmidt: Beethoven. Werkeinführungen. Reclam, Leipzig 1975, S. 54f.]

Wer mehr zu den geschichtlichen Ereignissen und ihrem Zusammenhang mit Beethovens 7. Sinfonie wissen will, wird hier fündig:

Das WDR Sinfonieorchester Köln spielt das Werk diese Woche unter der Leitung von Eivind Aadland, mit dem das Orchester bei seinen CD-Produktionen des Werks von Edvard Grieg schon länger zusammenarbeitet.

Hier der 4. Satz der Sinfonie mit dem WDRSO dirigiert von seinem Chef Jukka-Pekka Saraste:

Das Konzert am Mittwochabend, 29. Oktober, überträgt WDR 3 ab 20:05 Uhr live aus der Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle.

Am Donnerstag, den 30. Oktober, sind Martin Grubinger und das WDRSO in der Reihe PlanM@Philharmonie in Köln zu sehen und hören. Alle, die nicht vor Ort sind, können das Konzert ab 19 Uhr Uhr im Livestream verfolgen: PlanM@Philharmonie – BEAThoven.

Wer zu beiden Liveübertragungsterminen keine Zeit hat, kann das Konzert noch bis Ende November im WDR 3 Konzertplayer nachhören.

Ins Wochenende mit: Himmelsklängen und Xavier de Maistre

Ins Wochenende mit …
dem Harfenisten Xavier de Maistre, der als Solist der Saison 2014/15 seine ersten beiden Konzerte mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung von Jukka-Pekka Saraste gibt. Das Kulturjournal des NDR stellt ihn im obigen Beitrag kurz vor.

Heute und morgen Abend spielt er das Konzert e-moll für Harfe und Orchester op. 182 von Carl Reinecke. Zuvor führt das WDR Sinfonieorchester die Komposition Transitus von Wolfgang Rihm erstmals in Deutschland auf und beschließt das Konzert mit der Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 („Große Sinfonie C-Dur“) von Franz Schubert.

Mit diesen beiden Konzerten unter dem Motto „Himmelsklänge“ eröffnet das WDR Sinfonieorchester offiziell seine neue Konzertsaison in Köln. Wegen des ARD Radiofestivals, das noch bis zum 13. September von den ARD Kultursendern veranstaltet wird, überträgt WDR 3 das heutige Konzert aus der Kölner Philharmonie ausnahmsweise nicht live, sondern sendet den Mittschnitt am Freitag, den 17. Oktober 2014, von 20.05 bis 22.00 Uhr.

Hier schon ein kleiner Vorgeschmack auf die harfenistischen Himmelsklänge mit dem 1. Satz aus Reineckes Harfenkonzert, gespielt von Fabrice Pierre, der vom Schwedischen Kammerorchester unter der Leitung von Patrick Gallois begleitet wird:

PS: Beim WDR Sinfonieorchester ist übrigens Ende letzten Jahres mit Andreas Mildner die Harfenstelle auch männlich besetzt worden. Ich durfte ihn auch schon bei einem grandiosen Konzert im Duo mit Andreas Martin Hofmeir (Tuba) erleben: Ein Konzertabend. Dreimal gewonnen.

 

Vorfreude auf den Saisonstart 2014/15 bei den Sinfonieorchestern von hr und WDR

Um in der konzertlosen Sommerpause schon mal ein wenig Vorfreude auf die kommende Konzertsaison 2014/15 zu wecken, die Ende August beginnt, hier ein Ausblick auf zwei besondere Veranstaltungen der Sinfonieorchester von hr und WDR:

Das hr-Sinfonieorchester | Foto: HR/Ben Knabe
Das hr-Sinfonieorchester | Foto: HR/Ben Knabe

Die Nähe zum Publikum pflegen

Bei seiner Verpflichtung als neuer Chefdirigent beim Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, sprach Andrés Orozco-Estrada davon, dass er die Nähe zum Publikum pflegen wolle. Das setzt er auch gleich zu Beginn der neuen Konzertsaison in die Tat um:

Das hr-Sinfonieorchester lädt am 27. August in Frankfurt bei freiem Eintritt zu einem Open-Air-Konzert. Zu Gast ist die spanische Geigerin Leticia Moreno. Auf dem Programm stehen Maurice Ravels Boléro, La valse und Tzigane, eine Walzerfolge aus Richard Strauss‘ Rosenkavalier und die Carmen-Fantasie von Pablo de Sarasate. Das Open-Air-Konzert beginnt um 20.30 Uhr.

hr2-Kultur sendet ab 20.05 Uhr live aus dem Metzlerpark inklusive einer Vorberichterstattung bis zum Konzertbeginn. hr-fernsehen und ArteConcert übertragen das Konzert zeitversetzt ab 21.00 Uhr.

Social TV – das gemeinsame Konzerterlebnis

Wie ich Orchestrasfan alias Ulrike Schmid, Pressereferentin beim hr-Sinfonieorchester, bei Twitter munkeln hörte, ist für Klassikfans, die sich in den Social Media tummeln, auch ein Social-TV-Angebot in Planung. So kann sich, wer mag, während der Übertragung via Twitter unter dem Hashtag #hrSO mit Gleichgesinnten über das Konzert austauschen.

mittendrin – ein Tag mit den WDR-Orchestern

Das WDR Sinfonieorchester startet nach einem Gastkonzert in Amsterdam bei der traditionellen Saisonauftaktveranstaltung „mittendrin – ein Tag mit den WDR Klangkörpern“ am 31. August im WDR Funkhaus in Köln in die neue Saison. Ab 12 Uhr gibt es Konzerte im Großen Sendesaal und gibt zwischendurch kleinen und auch großen Interessierten Hilfestellung beim Ausprobieren von Instrumenten.

„mittendrin – ein Tag mit den WDR Klangkörpern“ 2013 | Foto: WDR
„mittendrin – ein Tag mit den WDR Klangkörpern“ 2013 | Foto: WDR

Das letzte Open-Air-Konzert des WDR Sinfonieorchesters fand übrigens am 31. Mai 2014 auf dem Roncalliplatz in Köln statt. Unter der Leitung von Kristiina Poska begleitete das WDRSO das Abschlusskonzert des diesjährigen Wettbewerbs European Young Musicians. Hier der Auftritt des Gewinners Ziyu He:

Ins Wochenende mit: Bruckner und Kent Nagano

Das WDR Sinfonieorchester beschließt an diesem Wochenende seine Konzertsaison 2013/14 mit dem Konzert a-moll für Violine und Orchester op. 53 von Antonín Dvořák und der unvollendeten Sinfonie Nr. 9 d-moll von Anton Bruckner. Gestern gab es beim PhilharmonieLunch bereits eine Kostprobe aus dem 3. Satz der Sinfonie, angekündigt vom Manager des WDR Sinfonieorchesters Siegwald Bütow:

 

Solist im Violinkonzert ist der Geiger und Schirmherr der WDRSO-Orchesterakademie Frank Peter Zimmermann. Zu Gast am Pult des Orchesters ist der leidenschaftliche Surfer unter den Stardirigenten Kent Nagano. Hier spricht er im Typisch-Deutsch-Interview der Deutschen Welle, über Pop und klassische Musik, die Wichtigkeit von musikalischer Erziehung und die Besonderheit des deutschen Orchesterklangs:
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Ins Wochenende mit: Mozart

Leopold Mozart mit Wolfgang Amadeus und Maria Anna, an der Wand ein Porträt der verstorbenen Ehefrau Anna Maria. Gemälde von Johann Nepomuk della Croce, um 1780 Quelle: Wikimedia

Werke von Mozart senior und junior stehen ab heute Abend bei den Konzerten „Im Serenadenton“ auf dem Programm des WDR Sinfonieorchesters.

Gemeinsam mit der Geigerin Alina Pogostkina und dem WDRSO-Solo-Trompeter Peter Mönkediek  sowie dem ehemaligen WDRSO-Solo-Posaunisten Harry Ries spielt das Orchester unter der Leitung von Reinhard Goebel die Serenade D-dur für Trompete, Posaune und Orchester von Leopold Mozart sowie das Violinkonzert D-Dur KV 271a und die Serenade Nr. 9 D-dur KV 320, auch bekannt als „Posthorn-Serenade“, von Wolfgang Amadeus Mozart.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Probe mit Alina Pogastkina im Großen Sendesaal des WDR Funkhauses:

 

Während das Violinkonzert vermutlich nicht aus Wolferls Feder stammt (mehr dazu verrät das Programmheft zum Konzert), ist von der Posthorn-Serenade überliefert, dass er sie als Finalmusik den Salzburger Studenten zur Feier ihres Studienabschlusses im August gewidmet hat. Das überraschend einsetzende Alltagsinstrument Posthorn gab der Serenade ihren Namen und könnte die Abfahrt der Studenten in die Semesterferien signalisiert haben. Hier das Menuett und Trio II gespielt von Luciano Marconcini und dem Orchestra I Pomeriggi Musicali unter Pietro Mianiti:

Nach dem Konzert heute Abend im WDR Funkhaus Köln kommt am Samstag das Publikum des Mozartfests in der Residenz Würzburg in den Genuss des Programms, bevor es am Sonntag auch bei den Weilburger Schlosskonzerten aufgeführt wird.

WDR 3 sendet das Konzert am Freitag, den 18. Juli 2014, von 20.05-22.00 Uhr.

Wer mehr über die Geigerin Alina Pogostkina erfahren möchte, Jan Holthaus von BR Klassik hat sie ins U21-Verhör genommen:

 

 

 

 

Eurovision Young Musicians 2014 beim WDR in Köln

Die junge Klassikwelt trifft sich seit vergangenem Samstag in Köln zum Eurovision Young Musicians 2014, einem der international bedeutendsten Wettbewerbe. Er wird seit 1982 alle zwei Jahre von der Europäischen Rundfunkunion (European Broadcasting Union EBU) veranstaltet. Dieses Jahr ist der Westdeutsche Rundfunk Gastgeber.

Europäische NachwuchsmusikerInnen zwischen 15 und 19 Jahren aus ganz Europa stellen sich dabei einer international besetzten Fachjury.

Wer den Wettbewerb verfolgen möchte, kann heute nachmittag von 14 – 16.30 Uhr bei freiem Eintritt vor Ort im WDR Funkhaus Köln oder via Livestream bei der 2. Vorrunde dabei sein. Es spielt unter anderem auch die deutsche Vertreterin im Wettbewerb, Judith Stapf:

Open-Air-Abschlusskonzert mit dem WDRSO

Die PreisträgerInnen der 17. Austragung werden im Open-Air-Konzert auf dem Roncalli-Platz vom WDR Sinfonieorchester Köln unter Leitung der jungen estnischen Dirigentin Kristiina Poska begleitet.

Es wird live im WDR Fernsehen (31. Mai 2014, 20.15 – 22.00 Uhr), im Radio auf WDR 3 und via Livestream übertragen. Sabine Heinrich (@frheinrich) wird moderieren und die urban dance crew Flying Steps ist auch dabei.

#EYM2014 im Web

Mehr vom und über den Wettbewerb ist auf der Website und Facebook-Seite zu finden. Bei Twitter sind die @Young_Musicians auch vertreten, und der Austausch über den Eurovision Young Musicians 2014 findet via Hashtag (Suchwort) #eym2014 statt.

Ins Wochenende mit: Vilde Frang und dem 5. Violinkonzert von Mozart

http://www.youtube.com/watch?v=-G6w-8RClTU

Ins Wochenende mit …
der jungen Norwegerin Vilde Frang. Im U21-Interview von BR Klassik verrät sie unter anderem, warum Pulswärmer ihre besten Freunde sind, welche Schulterstütze sie benutzt, und sie gibt freimütig Auskunft über ihren „Lebenspartner“, seinen „Nebenbuhler“ und die kleinen Helferlein in ihrem Geigenkasten.

 

Heute Abend gastiert Vilde Frang  gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester im Großen Festspielhaus Salzburg und spielt das Violinkonzert Nr. 5 von Wolfgang Amadeus Mozart. Hier der erste Satz mit Gidon Kremer und den Wiener Philharmonikern unter Nicolaus Harnoncourt:

Für das dritte Konzert seines Gastspiels in Salzburg, bei dem auch noch die Sinfonie Nr. 3 von Anton Bruckner auf dem Programm steht, wünsche ich dem WDRSO „Toi toi toi“ und morgen eine gute Heimreise nach Köln!

UPDATE:

„Perfektes Hornquartett […] tonschöne Holzbläser […] exorbitante Qualitäten der Streicher – der österreichische Kritiker Horst Reischenböck war vom ersten WDRSO-Konzert sehr angetan. Hier die ganze Kritik zum Konzert mit Jean-Ives Thibaudet unter der etwas irreführenden Überschrift: Die Wut über die verlorene Kopeke.

Chefdirigent Jukka-Pekka Saraste hat sich auf seiner Website geäußert, warum der dreitägige Gastspielaufenthalt in Salzburg für das WDR Sinfonieorchester überhaupt wichtig ist:

“Big improvements always happen when you get to work intensively with different programmes; the performances become more unified, and this brings the orchestra forwards.”

Hier gehts zum ganzen Artikel: Jukka-Pekka and the WDR Symphony Orchestra return to Salzburg

Ins Wochenende mit: Bernstein und Brahms

Ins Wochenende mit …

dem ersten Satz der 4. Sinfonie von Johannes Brahms, mit der das WDR Sinfonieorchester sein heutiges Konzert in der Kölner Philharmonie beschließen wird. Unter der Leitung seines jetzigen Chefdirigenten Jukka-Pekka Saraste hat es die Sinfonie bereits im gestrigen Gastkonzert in Viersen aufgeführt.

Neben Brahms stehen heute Abend noch zwei weitere meiner Lieblingskomponisten (s. meine Klassik Top Ten) auf dem Programm:
Leonard Bernstein, dessen Ouvertüre zum Musical Candide der fulminante Einstieg in den Konzertabend wird, und Dmitrij Schostakowitsch, der mit seinem grandiosen Konzert Nr. 1 c-moll für Klavier und Streichorchester mit Trompete op. 35 vertreten ist. Solisten des Abends sind Jean-Yves Thibaudet am Klavier und WDRSO-Solo-Trompeter Peter Mönkediek.

Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, überträgt WDR 3 das Konzert ab 20:05 Uhr live aus der Kölner Philharmonie. Ab morgen kann das Konzert 30 Tage lang im WDR 3 Konzertplayer nachgehört werden. Weitere Infos zu den Stücken und Interpreten sind im Programmheft zu finden.

Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem empfehle ich außerdem die großartige Analyse des ersten Satzes von Brahms 4. Sinfonie von Leonard Bernstein:

Morgen gastiert das WDR Sinfonieorchester gemeinsam mit Jean-Yves Thibaudet und Jukka-Pekka Saraste in der Alten Oper Frankfurt. Dann werden Bernsteins Candide-Ouvertüre, Gershwins Concerto in F und die Sinfonie Nr. 7 von Ludwig van Beethoven auf dem Programm stehen. Und als Fan wird – quasi in Vertretung – in ihrem ureigenen Terrain meine liebe Freundin Orchestrasfan zur Stelle sein, der ich schon jetzt einen schönen Konzertabend mit meinem Lieblingsorchester wünsche! 🙂