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#fotoprojekt2014 KW 49: Märchen

#fotoprojekt2014 KW 49: Märchen | Insider für Streicher ;-)
#fotoprojekt2014 KW 49: Märchen | Insider für Streicher ;-)

Menschen, die ein Streichinstrument spielen, werden das im Bild versteckte Märchen der Gebrüder Grimm leicht erkennen. Allen anderen sei verraten, dass das Griffende am Bogen von Streichinstrumenten Frosch genannt wird:

„Mit dem Frosch wird der Haarbezug eines Streichbogens auf die nötige Spannung gebracht. Wie der Frosch zu seinem Namen gekommen ist, ist nicht sicher. Eine mögliche Erklärung ist die Tendenz zum Wegspringen, die Frösche älterer Bögen hatten, da sie nicht fest mit der Stange verbunden waren; ein anderer Grund könnte seine Form sein, die von der Seite betrachtet an einen sitzenden Frosch erinnert.“1

  1. violinorum.de []
Bach, Wohltemperiertes Klavier, Praeludium XX

#fotoprojekt2014 KW 41: Morgenritual

Bach, Wohltemperiertes Klavier, Praeludium XX
#fotoprojekt2014 KW 41: Morgenritual | Bach am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen :-)

Johann Sebastian Bach, Das Wohltemperierte Klavier, I. Teil, Präludium a-Moll BWV 865,  hier auf dem Cembalo gespielt vom amerikanischen Jazz-Pianisten Keith Jarrett (bis 1:10):

http://www.youtube.com/watch?v=q5U4E5E1Mgg

Saxophon

#fotoprojekt 2014 KW 40: Ausnahme

Saxophon
Ausnahme: Das Saxophon ist zwar aus Blech, zählt wegen seines Rohblattmundstücks aber zu den Holzblasinstrumenten

Vor 100 Jahren entwickelten die Musikethnologen Erich Moritz von Hornbostel und Curt Sachs den Versuch einer Systematik der Musikinstrumente. Sie erweiterten die bis dahin bestehende Einteilung der bekannten europäischen Instrumente derart, dass auch Instrumente aus anderen Kulturen klassifiziert werden konnten.

Die Hornbostel-Sachs-Systematik 1 gliedert primär nach der Art der Tonerzeugung, anschließend nach Spielweise und Bau der Instrumente. Da das von Adolphe Sax im Jahr 1840 erfundene und nach ihm benannte Saxophon mit einem Rohrblatt angeblasen wird,  zählt es innerhalb der Blasinstrumentenfamilie zu den Holzbläsern, und nicht, wie sein metallener Korpus vermuten lässt, zu den Blechblasinstrumenten.

Literaturangaben
1 Erich M. von Hornbostel, Curt Sachs: Systematik der Musikinstrumente. Ein Versuch. (PDF) In: Zeitschrift für Ethnologie. Bd. 46, 1914, Nr. 4–5, S. 553–590.
Carl Czerny: Etüdensammlung Schule der Geläufigkeit

#fotoprojekt2014 KW 39: Der Ernst des Lebens

Carl Czerny: Etüdensammlung Schule der Geläufigkeit
#fotoprojekt2014 KW 39: DER ERNST DES LEBENS | hört u. a. auf den Namen #Czerny

Der österreichische Komponist und Pianist Carl Czerny (1791-1857) – ein Schüler von L. v. Beethoven und späterer Lehrer von Franz Liszt – machte sich einen Namen als Klavierpädagoge. Unter Klavierschülerinnen und -schülern ist er gefürchtet bekannt für seine Etüdensammlungen. Nach seiner Schule der Geläufigkeit wird noch heute unterrichtet, sie gehört damit zum „Ernst des Lebens“ vieler klavierspielender Menschen.

#fotoprojekt2014 KW 36: Zerrissen


#fotoprojekt2014 KW 36: Zerrissen

1.
Meine Schuhe sind zerrissen
meine Stiefeln sind entzwei,
und da draußen auf der Landstraß’,
da singt der Vogel frei.

2.
Und wär’ keine Landstraß’ draußen,
da saß ich still zu Haus,
und war kein Loch im Fasse,
so tränk’ ich auch nicht draus.

3.
Die Wirtsleut’ und die Mädel,
die schreien all’: „O weh!“
Die Wirtsleut’, wenn ich komme,
die Mädel, wenn ich geh’.