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Stage door | Foto: cc James Butler/flickr

Hinter Orchester-Kulissen: Was macht eine Notenkorrektorin?

Stage door | Foto: cc James Butler/flickr
Foto: cc James Butler/flickr

In loser Folge stellt Orchestrasfan in ihrem gleichnamigen Blog Berufe „hinter dem Orchester“ vor. Sie befragt dazu Menschen, die dafür sorgen, dass die Arbeit rund ums Sinfonieorchester reibungslos stattfinden kann, was genau sie tun.

Mehr dazu hier: Orchestrasfan – Was macht eigentlich …

Notenmaterial spielbar machen

Nun war ich an der Reihe der Befragten und habe ihr unter anderem erzählt, wozu es NotenkopistInnen braucht und was es mit dem Einrichten von Orchesterstimmen auf sich hat. Zunächst wollte Orchestrasfan aber wissen:

„Was muss ich mir unter Notenkorrektorat und Notenkopistentätigkeit vorstellen?

Unter dem Begriff Notenkopistentätigkeiten sind Arbeitsschritte zusammengefasst, die erforderlich sind, um Notenmaterial zu erstellen und/oder für ein Konzert spielbar zu machen. Dazu gehört – ganz im wörtlichen Sinn – das Kopieren von Noten, aber auch das Korrigieren von Fehlern und das sogenannte Einrichten von Orchestermaterial, bei dem unter anderem die Spielanweisungen des jeweiligen Dirigenten in jede Stimme eingetragen werden.

Die Kopistentätigkeiten stammen aus Zeiten, in denen es keine andere Möglichkeit der Vervielfältigung von Literatur oder Noten gab, als sie mit der Hand abzuschreiben. Eine Sinfonie von Mozart konnte zum Beispiel nur aufgeführt werden, wenn die Stimmen für die einzelnen Musiker zuvor aus der Partitur herauskopiert, sprich abgeschrieben, wurden.“

Orchesterstimmen einrichten | Foto: WDRSOfan
Orchesterstimmen einrichten | Foto: WDRSOfan

Wer mehr erfahren und das ganze Interview lesen möchte, bitte hier entlang:
„Was macht eigentlich eine Notenkorrektorin?“ – Interview von Orchestrasfan mit Musikwissenschaftlerin Birgit Schmidt-Hurtienne alias WDRSOfan.