Scharren und Fingertrommeln: wie im Orchester applaudiert wird

Applaudierendes Publikum
Applaudierendes Publikum | Quelle: Wikimedia Commons

Der Applaus während und nach Sinfoniekonzerten ist ein beliebtes Thema. Im Blog von Orchestrasfan ging es erst kürzlich in der Kolumne der Kulissenmaus: Applaus darum, wie unterschiedlich das Publikum hierzulande und anderswo nach einem Konzert applaudiert. Der Geiger Daniel Hope schrieb dazu auch bereits einen Artikel (Klatsch-Kulturen: Andere Länder, anderer Applaus) und sogar ein ganzes Buch (Wann darf ich klatschen1 ).

Im Sinfoniekonzert applaudiert am Ende aber nicht nur das Publikum. Wer mal auf einem Platz hinter dem Orchester sitzt und gut aufpasst, kann erkennen, dass die Musikerinnen und Musiker im Orchester sich während des Konzerts auch gegenseitig applaudieren, wenn jemandem eine Solostelle schön gelungen ist.

Lautloses Bravo zwischendurch

Bei den Bläserinnen und Bläsern wird dann zum Beispiel „gescharrt“. Je nachdem, ob anschließend eine laute oder leise Stelle kommt, wird kurz, schnell und leise mit einem Fuß über den Boden geschabt oder, wenn selbst das zu laut wäre, ein Bein angehoben und mit dem Fuß gewackelt. Wenn die Applaudierenden selbst weiterspielen müssen und dennoch „Beifall klatschen“ möchten, entfällt das Wackeln mit dem Fuß und es wird nur rasch das Bein gehoben [kein Wortwitz intendiert ;-)]. Eine andere Variante des lautlosen Applaudierens ist, mit den Fingern einer Hand aufs Knie zu trommeln.

Schlussapplaus des Orchesters

Zum Schluss eines Instrumentalkonzerts und am Ende des gesamten Konzerts applaudiert das Orchester oft auch „offiziell“. Wenn es SolistInnen und DirigentInen Beifall spenden möchte, schlagen die Streicherinnen und Streicher symbolisch mit ihren Bögen auf die vor ihnen stehenden Pulte. Damit diese keinen Schaden nehmen, wird aber kurz vor der tatsächlichen Berührung gestoppt. Hornisten applaudieren, indem sie ihr Horn mit dem Schalltrichter nach oben drehen und mit einer Hand (ebenfalls symbolisch) auf den Trichter schlagen. Die übrigen Kolleginnen und Kollegen applaudieren meist „manuell“, genau wie das Publikum.

 „Mit einer Hand kannst du nicht applaudieren“, heißt es in Japan – im Orchester geht es daher mit Fingern, Bein und Fuß.

  1. Daniel Hope, Wann darf ich klatschen?, 2010 []

#fotoprojekt2014 KW 49: Märchen

#fotoprojekt2014 KW 49: Märchen | Insider für Streicher ;-)
#fotoprojekt2014 KW 49: Märchen | Insider für Streicher ;-)

Menschen, die ein Streichinstrument spielen, werden das im Bild versteckte Märchen der Gebrüder Grimm leicht erkennen. Allen anderen sei verraten, dass das Griffende am Bogen von Streichinstrumenten Frosch genannt wird:

„Mit dem Frosch wird der Haarbezug eines Streichbogens auf die nötige Spannung gebracht. Wie der Frosch zu seinem Namen gekommen ist, ist nicht sicher. Eine mögliche Erklärung ist die Tendenz zum Wegspringen, die Frösche älterer Bögen hatten, da sie nicht fest mit der Stange verbunden waren; ein anderer Grund könnte seine Form sein, die von der Seite betrachtet an einen sitzenden Frosch erinnert.“1

  1. violinorum.de []

Gemeinsam für die Kinder dieser Welt: LaFee und Mitglieder des WDR Sinfonieorchesters unterstützen die Malteser

Das WDR Sinfonieorchester engagiert sich nicht nur im Konzertsaal mit seinen Kinder– und Jugendkonzerten für den Nachwuchs, die „Kinder dieser Welt“ liegen ihm auch sonst am Herzen. Fünf Musikerinnen und Musiker des Orchesters – Adrian Bleyer und Pierre-Alain Chamot (Violine), Eva Maria Gambino (Viola), Susanne Eychmüller (Cello) und Christian Stach (Kontrabass) – haben gemeinsam mit der Sängerin LaFee den gleichnamigen Malteser Song eingespielt.

Sie unterstützen damit die Aktion www.hoffnung-spenden.org des Malteser Hilfdienstes und seinen Kölner „Baum der Kinderherzen“ für sozial benachteiligte Kinder aus Köln:

Der Malteser „Baum der Kinderherzen“ auf dem Kölner Alter Markt, steht in der Vorweihnachtszeit als Symbol für die kleinen und großen Kinder überall auf unserer Welt. Er leuchtet für Nächstenliebe und die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander aller Menschen!

Malteser Baum der Kinderherzen

Ins Wochenende mit: Strauss und Bruckner

Ins Wochenende mit …

dem Konzert Nr. 2 für Horn und Orchester von Richard Strauss. Hier der erste Satz in einer Aufnahme mit dem legendären britischen Hornisten Dennis Brain und dem Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch.

Heute und morgen Abend wird das Hornkonzert in der Kölner Philharmonie zu hören sein, gespielt vom Solo-Hornisten des WDR Sinfonieorchesters, Paul van Zelm. Am Pult des Orchesters steht sein Chefdirigent Jukka-Pekka Saraste.

Im zweiten Teil des Konzerts „Widmungen“ spielt das WDR Sinfonieorchester die Sinfonie Nr. 7 von Anton Bruckner. Hierzu gibt es einen interessanten Audio-Beitrag mit Paul van Zelm und seinem WDRSO-Streicherkollegen Alfred Lutz, der hier angehört werden kann: WDR 3 Werkbetrachtung: Anton Bruckners 7. Sinfonie – Geburtsstunde des Weltruhms

Gestern war das WDR Sinfonieorchester bereits in Duisburg zu Gast, heute und morgen spielt es in der Kölner Philharmonie. Wie immer überträgt WDR 3 das Freitagskonzert ab 20:05 live. Anschließend kann es 30 Tage lang im WDR 3 Konzertplayer nachgehört werden. Wer mehr über das Konzert erfahren möchte, hier gibt es das Programmheft: Widmungen 27./28./29. 11. 2014 Duisburg/Köln

 

Ins Wochenende mit: Mozart und Strauss


Ins Wochenende mit …

dem Duett-Concertino für Klarinette, Fagott und Streichorchester mit Harfe von Richard Strauss, hier gespielt von Manfred Weise (Klarinette), Wolfgang Liebscher (Fagott) und der Staatskapelle Dresden, geleitet von Rudolf Kempe.

Heute Abend wird es im Sinfoniekonzert „Mozart und Strauss“ gespielt vom WDR Sinfonieorchester und seinem Solo-Klarinettisten Thorsten Johanns und Solo-Fagottisten Ole Kristian Dahl. Thorsten Johanns wird anschließend auch die Romanze Es-dur für Klarinette und Orchester von Strauss spielen. Als Gast steht der israelische Dirigent und Generalmusikdirektor am Nationaltheater Mannheim Dan Ettinger am Pult.

Mozart und Strauss
Mozart und Strauss | Bilder: Wikimedia Commons1

Umrahmt wird das Concertino von der sogenannten „kleinen“ und „großen“ g-moll Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart. Die erstere, seine 25. Sinfonie (KV 183), schrieb er mit 17 Jahren, die 40. Sinfonie (KV 550) im Jahr 1788, drei Jahre vor Ende seines Lebens. Sie zählt zu den größten „Klassikern“ sinfonischer Musik überhaupt und war lange Zeit auch beliebter Handy-Klingelton. Wer mehr über diese Sinfonie erfahren möchte, empfehle ich die anschaulich erklärte WDR 3 Werkbetrachtung von David Marlow.

Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, überträgt WDR 3 das Konzert ab 20:05 Uhr live aus dem WDR Funkhaus Köln. Ab morgen kann das Konzert 30 Tage lang im WDR 3 Konzertplayer nachgehört werden. Weitere Infos zu den Stücken und Solisten sind im Programmheft zu finden.

  1. Bild von W. A. Mozart: Auschnitt aus einem Familienbildnis von Johann Nepomuk della Croce / Bild von R. Strauss: Bundesarchiv, Bild 102-00146A CC-BY-SA []

#fotoprojekt2014 KW 47: Mein Freund der Baum

#fotoprojekt2014 KW 47: „Mein Freund der Baum“ ist jetzt ein Alphorn
#fotoprojekt2014 KW 47: „Mein Freund der Baum“ ist jetzt ein Alphorn

Ein Instrument, das seine Baum-Herkunft am wenigsten verleugnen kann, ist das Alphorn. Seine unten gebogene Form verdankte es ursprünglich tatsächlich Fichten, die am Hang krumm gewachsenen waren. Für den Alphornbau wurden sie geschält und der Länge nach halbiert. Heute wird ein Alphorn meist aus drei zusammensetzbaren Teilen gefertigt, und seine Schallbecherkrümmung entsteht nach zwar regional unterschiedlichen aber genormten Mustern.

Weit schallende Naturklänge

Wie das Naturhorn besteht es nur aus einem langen Rohr ohne Grifflöcher oder Ventile. Daher können auf ihm auch nur die Töne der Naturtonreihe geblasen werden, die manchmal ein wenig „schief“ klingen, aber je nach Umgebung bis zu 10 km weit zu hören sind.

Um unterschiedliche Tonarten spielen zu können, gibt es Alphörner in verschiedenen Längen und unterschiedlichen Grundtönen. Das mit 2,45 m kürzteste Alphorn hat den Grundton C, das längste mit 4,05 m den Grundton Es. Werden mehrere Alphörner zusammen gespielt, sollten alle dieselbe Länge/Tonart haben. Dann klingt der Alphornruf zum Beispiel so:

Alphorn goes Classic

Im klassischen Sinfonieorchester ist das Alphorn noch seltener zu Gast als das Saxophon, um das es hier im Blog zum 200. Geburtstag von Adolphe Sax kürzlich ging (Adolphe Sax und der seltene Gast im Sinfonieorchester). Aber die Welt der klassischen Musik wäre nicht so wunderbar, hätten sich nicht auch ihre Komponisten vom Klang des Alphorns inspirieren lassen. Allen voran Leopold Mozart, der seine Sinfonia pastorella in G für Alphorn und Streicher komponierte:

Den (im wahrsten Sinne des Wortes) romantischen Komponisten Johannes Brahms bewegte der Klang eines Alphorns am 12. September 1868 zu einer Liebesbotschaft per Postkarte an seine unerreichbare Geliebte Clara Schumann: „Also blus das Alphorn heut: Hoch aufm Berg, tief im Thal, grüß ich dich viel tausend mal!“ (hier gibt es ein Bild der Karte). Diese Alphornmelodie verewigte er im letzten Satz seiner 1. Sinfonie. Sein musikalischer Gruß hat also die Zeiten überdauert und erklingt – gespielt vom Solo-Horn – bei jeder Aufführung der Sinfonie. Hier spielen ihn Solo-Hornistin Stefanie Kopetschke und das NDR Sinfonieorchester unter Eiji Oue:

Alphorn goes Jazz

Musiker und Musikerinnen entdeckten das Alphorn aber auch für andere Musikrichtungen. Der russische Musiker Arkady Shilkloper zum Beispiel für den Jazz. Hier ist er bei einem Konzert in Novosibirsk mit dem Stück Torn Bag zu hören:

Auch die Schweizerin Eliana Burki spielt das Alphorn gerne jazzig und funkig und entführt es aus seinem gebirgigen Habitat auch mal an den Strand:

Wie ein Alphorn entsteht, hat der Bayerische Rundfunk in einem Film über die bayerischen Alphornbauer- und -spielerfamilie Biermaier festgehalten:

Das Gaisophon

Alfons Gaisbauer, Hornist im WDR Funkhausorchester, hat auf seiner Website www.alphorn.de nicht nur sehr viel Interessantes über das Alphorn geschrieben, er entwickelte auch das erste Alphorn mit Klappen und taufte es Gaisophon.

Wer noch mehr über das Alphorn wissen möchte, kann beim alphorn-center.de weiterlesen.

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„Wie gestochen“: Was vom Notenstechen übrig blieb

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Finale – einst vom Notenstecher gesetzt, heute mit der gleichnamigen Software

„Wie gestochen“ hört man ab und zu noch, wenn über eine Arbeit gesprochen wird, die besonders sorgfältig und perfekt ausgeführt wurde. Mehr als diese (allerdings auch schon seltene) Redewendung in unserem Sprachgebrauch ist vom Beruf Notenstecher nicht erhalten geblieben.

Die Bundesagentur für Arbeit beschreibt dieses mittlerweile historische Berufsbild so:

„Notenstecher/innen übertrugen Musiknoten, Musikzeichen und Texte durch Einstechen und Einschlagen auf Weichmetallplatten, die dann als
Druckform verwendet wurden.

Wie viele Takte sind auf einer Seite unterzubringen? Wo will man Wiederholungen und Wendestellen platzieren? Welcher Zeilenabstand ist
sinnvoll? Wo wird Platz für Texteintragungen benötigt? Das mussten Notenstecher/innen zuerst festlegen, bevor sie mit einem fünfzinkigen
Gerät – dem Rastral – die fünf Notenzeilen in die Stichplatte einritzten. Die bestand aus einer (nicht ganz ungiftigen) Legierung aus Blei, Zinn
und Antimon. Mit einem Stahlgriffel übertrugen sie nun das komplette Manuskript – seitenverkehrt, von rechts nach links.“

Noch mehr dazu hier: Tätigkeitsbeschreibung von Notenstecher/Notenstecherin

Gestochen scharf

Allen die sich jetzt trotzdem nicht genau vorstellen können, wie Noten vor den Zeiten von Software und Computer aufs Papier kamen, empfehle ich diese interessante Filmdokumentation aus dem G. Henle Verlag:

Einband der Urtext-Ausgaben aus dem G. Henle Verlag
Henle-Einband | Quelle: Verlagsarchiv/Wikipedia

Der Henle-Verlag ist auf Urtextausgaben spezialisiert, und wer im Besitz von Noten klassischer Musik ist, kennt wahrscheinlich die traditionell taubenblauen Einbände.

Als erster deutscher Musikverlag
betreibt er übrigens ein hochinteressantes Experten-Blog. Dort informieren Henle-Programmleiter Dr. Norbert Gertsch und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem musikwissenschaftlichen Lektorat jeden zweiten Montag „knapp und verständlich über alle Aspekte rund um den Urtext der großen Klassiker“ und beantworten Fragen zu den Notentexten. Außerdem kann man den Aktivitäten des Henle-Verlags auch bei Facebook und YouTube folgen.

Daumen hoch! 😉

Aus dem Kalenderblatt 10.-16. November im Arche Musikkalender 2014

Hoch soll’n sie leben: Drei musikalische Geburtstagskinder

Aus dem Kalenderblatt 10.-16. November im Arche Musikkalender 2014
Aus dem Kalenderblatt 10.-16. November im Arche Musikkalender 2014

Am 14. November ist die Liste der musikalischen Menschen, die an diesem Tag geboren wurden oder gestorben sind, gleich doppelt so lang wie sonst. Drei Geburtstagskindern von ihnen möchte ich heute gratulieren.

Geboren am 14. November

  • 1719 in Augsburg:
    Leopold Mozart
    ,  Komponist, Violinist, Lehrer und Vater zweier Wunderkinder, dessen eigene Werke im Gegensatz zu denen seines berühmten Sohnes nicht ganz so oft gespielt werden (Ausnahmen bestätigen die Regel).
    Wer mein Faible für das Horn kennt, kann sich denken, welches der Werke von Leopold Mozart ich (mir) zu seinem Geburtstag ausgesucht habe 😉 Hier der erste Satz aus seiner Jagdsinfonie  in einem Live-Mitschnitt vom Mozartfest Augsburg 2004 mit dem L’Orfeo Barockorchester unter der Leitung von Michi Gaigg:

http://www.youtube.com/watch?v=NX_CPBuGx4Y?rel=0&start=20

  • 1805 in Hamburg:
    Fanny Hensel
    , Komponistin, Pianistin und verkannte Schwester1 von Felix Mendelssohn-Bartholdy.  Auch ihre Werke werden von Sinfonieorchestern leider seltenst bis nie gespielt. Hier eine Einspielung ihrer Ouvertüre mit The Women’s Philharmonic unter der Leitung von Joann Falletta aus dem Jahr 1992:

  • 1900 in Brooklyn, New York:
    Aaron Copland, Komponist, Kompositionslehrer, Dirigent und Schriftsteller, der zwar in seinem Heimatland oft gespielt wird, hierzulande aber leider auch nicht allzu oft im Konzertsaal zu hören ist. Zu seinen bekanntesten Werken zählt die Fanfare for the Common Man, hier zunächst das Original, gespielt vom São Paulo Symphony Orchestra unter der Leitung von Marin Alsop, gefolgt von der Version von Emerson, Lake & Palmer, die auch Nicht-Klassikfans bekannt sein könnte:


http://www.youtube.com/watch?v=HvXYcQQD1Hc?rel=0&start=15

By the way

Mein persönlicher Copland-Favorit in meinen Klassik Top Ten zu finden, und für die Fans von Stopmotion-Filmen habe ich hier noch ein ganz besonderes Copland-Schmankerl. Enjoy!

  1. Françoise Tillard: Die verkannte Schwester: Die späte Entdeckung der Komponistin Fanny Mendelssohn Bartholdy, München, 1994 []
Präludium in es-Moll aus dem Wohltemperierten Klavier von J. S. Bach

#fotoprojekt2014 KW 46: Mein Endgegner/Mein Kryptonit

Präludium in es-Moll aus dem Wohltemperierten Klavier von J. S. Bach
#fotoprojekt2014 KW 46: Mein Endgegner/Mein Kryptonit | BWV 853

Das Präludium VIII in es-Moll stammt aus Das Wohltemperierte Klavier (1. Teil), dem Unterrichtswerk mit zweimal 24 Präludien und Fugen in sämtlichen Tonarten von Johann Sebastian Bach. Es ist nicht nur wegen seiner sechs ♭ Vorzeichen anspruchsvoll zu spielen. Auch die Wahl des Tempos ist nicht einfach.

Die Meinungen darüber, wie langsam das Stück gespielt werden sollte, gehen auseinander. Friedrich Gulda bevorzugt ein sehr langsames Tempo, András Schiff dagegen geht das Präludium etwas schneller an.

Falls es mir ohne Verknotung der Finger jemals gelänge, würde ich persönlich es wohl so zu spielen versuchen wie Patricia Hase:

http://www.youtube.com/watch?v=vYKCz4CoOng?rel=0&end=213